- 2. September 2026
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„Menschen, die mit Variationen der Geschlechtsmerkmale geboren werden.
Das können Variationen der Chromosomen, der Geschlechtsorgane und/oder der Geschlechtshormone sein. Inter* zu sein hat immer etwas mit den angeborenen körperlichen Geschlechtsmerkmalen zu tun.
Variationen der Geschlechtsmerkmale können in verschiedenen Lebensphasen sichtbar werden. Das kann vorgeburtlich, bei Geburt oder später im Leben geschehen, z.B. in der Pubertät sowie im Erwachsenenalter. Manche Menschen wissen aber auch nicht, dass sie intergeschlechtlich sind.“
(Inter* – Eine kurze Einführung, S. 7, Luca Böhm, Ins A Kromminga, Ev Blaine Matthigack, 2022, OII Germany e. V.)
Trans ist ein Überbegriff für transsexuelle, transidente und transgender Menschen, also für alle Menschen, die nicht das Geschlecht sind, dem sie bei der Geburt zugewiesen wurden. Das Sternchen, das manchmal hinter trans gesetzt wird (trans*) ist als Platzhalter gedacht, an das sich alle trans-Identitäten anhängen können. Trans ist ein Überbegriff, der auch nichtbinäre Personen miteinschließt. Nicht alle nichtbinären Personen benutzen den Begriff für sich.
(Queer Lexikon, https://queer-lexikon.net/lexikon/uebersichtsseiten/trans/, abgerufen am 28.05.2026)
Nichtbinär ist ein Überbegriff für alle Menschen, die weder männlich noch weiblich sind. Sie können sich z.B. zwischen diesen beiden Geschlechtern verorten, oder ganz außerhalb davon, oder auch gar kein Geschlecht haben. Manche nichtbinäre Menschen sind auch gleichzeitig männlich und weiblich oder haben eine Geschlechtsidentität, die sich immer wieder ändert.
(Queer Lexikon, https://queer-lexikon.net/lexikon/uebersichtsseiten/trans/, abgerufen am 28.05.2026, gekürzt)
Coming-out bedeutet, sich anderen zu offenbaren und die eigene Identität mit anderen Personen zu teilen (äußeres Coming-out). Es kann aber auch das eigene Bewusstwerden gemeint sein, wenn Personen merken, welche Begriffe zu ihnen passen und ob/das sie queer sind (inneres Coming-out
Das Coming-out beschreibt den Prozess, in dem eine Person sich selbst über ihr Geschlecht bzw. ihre romantische oder sexuelle Orientierung bewusst wird (inneres Coming-out) und beginnt, mit anderen darüber zu sprechen (äußeres Coming-out). Vor allem das äußere Coming-out ist ein lebenslanger Prozess, da es oft in neuen sozialen Kreisen wiederholt werden muss.
(Queer Lexikon, https://queer-lexikon.net/2017/06/15/coming-out/, abgerufen am 28.05.2026)
Als Transition wird der Prozess bezeichnet, in dem eine trans Person soziale, körperliche und/oder juristische Änderungen vornimmt, um das eigene Geschlecht auszudrücken. Dazu können Hormontherapien und Operationen gehören, aber auch Namens- und Personenstandsänderungen, ein anderer Kleidungsstil, eine neue Frisur und viel anderes. Ob und wie eine trans Person transitioniert und welche Schritte in welcher Reihenfolge unternommen wird, ist individuell.
(Queer Lexikon, https://queer-lexikon.net/2017/06/08/transition/, abgerufen am 23.07.2026)
„[…] Detransition ist der Abbruch oder die Umkehr einer geschlechtlichen Transition. Dazu können medizinische, soziale und rechtliche Schritte gehören, wobei oft nicht alle, sondern nur einzelne Transitionsschritte rückgängig gemacht werden. Wie auch bei der Zugehörigkeit zum Label „trans*“ steht das eigene Empfinden im Vordergrund: Nicht immer sind alle Transitionsmaßnahmen umkehrbar, nicht immer ist die „Umkehrung“ erwünscht und nicht alle, die bestimmte Aspekte ihrer Transition rückgängig machen, wählen den Begrif „detrans“ für sich.“
(Detransition – hin, zurück und weiter, S. 10, Eli Kappo (Hrsg.: BVT*), 2024)